Anteilig je eigenem Pferd 2 - 3 X WÖCHENTLICH ÜBERNAHME DER TÄGLICHEN VERSORGUNG DER GESAMTEN PFERDEGRUPPE
Je nach aktueller Größe der Pferdegruppe
im Durchschnitt: Bei 2 Pferden = 3 x wö., bei 3 Pferden = 3 x wö., bei 4 Pferden = 2,5 x wö., bei 5 Pferden = 2 x wö.  Bei Urlaub oder Krankheit vertreten wir uns möglichst gegenseitig, dann übernimmt man nach Absprache eben auch mal einige Tage mehr für diesen Zeitraum.

Freie Zeiteinteilung! die Versorgung ist an keine bestimmte Tageszeit gebunden und nur 1 x täglich notwendig, jedoch ist aus organisatorischen Gründen die Uhrzeit, wann die Versorgung übernommen wird, laufend für eine Woche im Voraus bekannt zu geben (z. B. Heumenge/ Weideteilgröße/Pflegemaßnahmen).
Die tägliche Dauer – ist natürlich abhängig von der eigenen Arbeitsgeschwindigkeit – mit 5 Pferden in der Grup­pe, benötigt man im Durchschnitt , bei 24 h Abstand zur Versorgung am Vortag, ungefähr 2 h im Sommer und 2,5 h im Winter. Sollte die Anzahl der Pferde in der Gruppe kleiner als 5 Tiere sein, geht es natürlich entsprechend schneller, ebenso kann es, z. B. bei starkem Frost, viel Neuschnee, auch länger dauern.
Tägliche Arbeiten: Fütterung des Kraft-/Mineralfutters, ggf. Medikamentengabe, b. Bedarf Säubern der Futterstellen, Heuvorlage im Winter bzw. Zuteilung der Portionsweidefläche im Sommer, Tränke kontrollieren und säubern, Einsammeln aller Pferdeäpfel, auch auf der Weide und nebenbei Pferdekontrolle und ständig einen Blick auf das Gelände mit Zäunen, Bauten und Bäumen haben. Weitere Arbeiten die zwischendurch anfallen, z. B. herabgefallene Äste einsammeln oder ähnliches, werden nebenbei von Jedem erledigt, meist im Zuge der täglichen Pferdeversorgung.
Außerdem erwarten wir, dass derjenige, der die Versorgung übernimmt (Pferdehalter oder Reitbeteiligung/Vertretung) volljährig und kompetent ist und sich verantwortungsvoll um alle Pferde kümmert. So kann man dann selbst auch beruhigt zu hause bleiben.

Hat ein Pferdehalter mehrere eigene Pferde, fallen alle Arbeitsanteile (Pferdeversorgung und weitere bzw. Gemeinsame Arbeiten) JE eigenem Pferd an, um die Arbeitsteilung gerecht zu gestalten.

       
 

1 X MONATLICH treffen wir uns zusätzlich an einem Wochenendtag zu einem MEHRSTÜNDIGEN ARBEITSEINSATZ zur gemeinsamen Erledigung der restlichen notwendigen Arbeiten, die im zeitlichen Rahmen der täglichen Pferdeversorgung nicht erledigt werden können bzw. konnten. Z. B. Kompost aufladen, Sand verteilen, Grundreinigung u. Aufräumen der „Räumlichkeiten“, evtl. Reparatur-, Bau- oder Pflegearbeiten, die gemeinsam erledigt werden müssen und einiges mehr. Diese Treffen dienen zudem auch den organisatorisch notwendigen Absprachen, wie Einteilung zur Pferde­versorgung, Planung und Durchführung der weiteren Arbeiten (z. B. Heulager säubern, Heubesorgung, Heu einlagern, aufwändige Reparatur- oder Umbauvorhaben, etc.). Plötzlich notwendig werdende Arbeiten erfordern bei Bedarf evtl. zusätzliche Arbeitseinsätze, was jedoch seltener vorkommt. Zudem bieten diese regelmäßigen, monatlichen Treffen auch die Gelegen­heit zu geselligen Aktivitäten.

       
 

Arbeiten, die gut und langfristig geplant und erledigt werden müssen oder in größerem Umfang besondere Kenntnisse/Fertigkeiten oder viel zeitliche Flexibilität und Regelmäßigkeit erfordern und zum langfristigen Erhalt der Anlage und der guten Bewirtschaftung unumgänglich sind, übernimmt ein langjähriges Teammitglied für die restlichen Mitglieder.

Da dieser Arbeitsanteil deutlich größer ausfällt als die Anteile an der täglichen Pferdeversorgung, würden diese Arbeiten sonst den Umfang der Arbeitsbeteiligung für die restlichen Pferdehalter, schon durch die Notwendigkeit des mühsamen Aneignen der umfassend notwendigen Kenntnisse oder des Einarbeitens, sprengen. Dieses Mitglied beteiligt sich zum Ausgleich dafür nicht im vollen Umfang an der täglichen Pferdeversorgung und den damit zusammenhängenden Arbeiten.

Somit werden alle Teile der Anlage langfristig, sachgemäß gepflegt und auch hierbei ein hoher Standard an eine umfassend pferdegerechte Haltung erfüllt, auch bei Wechseln im Team. Zu diesen Arbeiten zählen u. a.: Pflege der Anlage ( Zäune, Auslaufboden, Bauten), die landwirtschaftlichen Arbeiten (regelmäßige Weideplfege), Wartung u. Instandhaltung der Maschinen bzw. der technischen Anlagen, Besorgung von Verbrauchsgütern und einige organisatorische Arbeiten ( u. a. Homepage, Anzeigen, Telefondienst und Besichtigungstermine für Interessenten, Buchführung, Materialbesorgung) u. v. m.